Städtisches Klinikum Lüneburg

Einrichtung eines zentralen, interdiszipli-

nären Notfall- und Aufnahmebereichs und

Strukturverbesserungen von Leistungs-

bereichen

 

-Anerkennung für Schweitzer + Partner-

 

Entwurfsidee - Masterplan

 

Der Masterplan stellt die Entwicklungsmöglichkeiten für das Städtische Klinikum Lüneburg für den Zeitraum der nächsten 20 Jahre dar.
Im 1. Bauabschnitt wird ein Neubau mit den Funktionsstellen internistisch-neurologische Notaufnahme, zentrale Patientenaufnahme und Steuerung (Case-Management) sowie Aufnahmepflege, Intensivpflege und Intermediate Care mit Stroke Unit vorgesehen. Der gesamte Neubau lässt sich störungsfrei über eine Magistrale als offene Gebäudefuge an den Bestand anschließen.
Die Notfallvorfahrt wird an die Bögelstraße verlegt. Dies ermöglicht die Neugestaltung des Haupteingangs mit einer großzügigen Eingangshalle.
 

Das funktionale Ziel ist die Verdichtung der bestehenden Krankenhausstrukturen im Sinne prozessorientierter Betriebsabläufe, sowie die Organisation baulicher Strukturen für ein 500 Betten Klinikum. Die Vernetzung von Funktionen, die Verbesserung der Orientierung durch klare Wegeführung und die Trennung von ambulanten und stationären Patienten sind weitere wichtige Leitmotive.

Natürliche Belichtung und Belüftung über die neue Magistrale als offene Gebäudefuge über 4 Ebenen.
Sie dient als vertikaler und horizontaler Erschließungs- und Kommunikationsbereich und fördert durch Licht und Transparenz das therapeutische Milieu.

Ergänzung der Bestandsgebäude durch klare Formen mit ablesbaren Funktionen und einer späteren Erweiterungsmöglichkeit. Modulare,  additive Weiterentwicklung des Klinikums bei laufendem Betrieb, Kompensierung bestehender Flächendefizite.

Vereinheitlichung und Verbesserung des Pflegestandards, mit Ein- und Zweibettzimmern im Hotelstandard. Langfristige Ablösung von bestehenden Pflegebereichen aufgrund langer Wege, ungünstiger Raumzuschnitte, Ausstattungsstandards und unzureichender Brandschutzanforderungen.

 

Nachweis der perspektivisch zu ergänzenden Pflegebereiche für Psychosomatik und Neurochirurgie sowie des weiteren Flächenbedarfs für Praxen, Apotheke und Kassenärztliche Notfallsprechstunde in einem den neuen Vorplatz flankierenden Neubau.

 

 

Städtebau

 

· Neuordnung und Komprimierung der

  gesamten Krankenhausstrukturen

· Langfristige Ablösung von

  Bestandsgebäuden

· Neuordnung der Erschließung

· Begrenzung der Höhenentwicklung der

  Neubausubstanz

· Differenzierte Gliederung der Baukörper in

  zweigeschossigen Sockel und darüber

  auskragende dreigeschossige Pflegetrakte

 

Das gestalterische Leitmotiv ist die Ordnung des heterogenen baulichen Bestandes und damit verbunden eine Vereinfachung und Verbesserung der äußeren und inneren Erschließung.

 

Gestaltung

 

Der Wettbewerbsbeitrag sieht vor, dem Städtischen Klinikum Lüneburg sukzessive ein neues Gesicht zu geben. Das Leitmotiv ist die Auflösung des heterogenen Erscheinungsbildes zugunsten eines übergeordneten Gestaltungskonzeptes, verbunden mit einer Vereinfachung und Verbesserung der äußeren und inneren Erschließung.

Verbesserung des Ambientes für Patienten, Besucher und Personal durch ein hohes Maß an natürlicher Belichtung und Belüftung, Transparenz und Offenheit.

Verbesserung der Orientierung und der Kommunikationswege im Klinikum.
Differenzierung in der Fassadengestaltung entsprechend der Funktionen: horizontale Bänderung mit vertikalen Sonnenschutzlamellen in den eher introvertierten Bereichen im Sockel und großzügige, differenzierte geschosshohe Öffnungen mit starkem Außenbezug in den Pflegebereichen.

 

Funktion

 

Entwicklung eines schlüssigen betriebsablauf-orientierten Gesamtkonzepts.
Patientenaufnahme und -steuerung über zentralen Anlaufpunkt mit vorstationärer Diagnostik und Spezialsprechstunden, Festlegung der Behandlungspfade.
 

Mit der Erweiterung des Klinikums wird eine 4-geschossige offene horizontale und vertikale Magistrale als innere Haupterschließung über alle Ebenen geplant. An die Magistrale angeschlossen sind die Funktionsstellen unter prozessorientierten Gesichtspunkten: kurze Wege von der Notfallaufnahme zur interdisziplinären Aufnahmepflege und zu den diagnostischen Einrichtungen, kurze Wege vom Hubschrauberlandeplatz zur Notfallaufnahme bzw. zum OP und zur Intensivmedizin, vom OP zur Intensivmedizin, von der Entbindung


Home           Büroprofil           Projekte           Aktuelles           Karriere