Krankenhaus Marienstraße Hannover

Eckbebauung Marienstraße/Sallstraße

Die Henriettenstiftung Hannover plante seit vielen Jahren, das Krankenhaus an der Marienstraße in Hannover in allen not­wendigen Betriebsstellen unter Beibe­haltung der Bettenzahl zu erweitern und zu sanieren.

So konnte im Februar 2002 nach vielen Jahren der Vor­planung die alte städte­bau­liche Nachkriegswunde an der Ecke Marienstraße/Sallstraße durch einen repräsentativen Neubau mit neuem Haupteingang fertiggestellt werden.

Die Eckbebauung Marienstraße/Sallstraße bildet das neue „Tor“ zur Südstadt Hannovers.

Durch die Aufnahme der vorhandenen Gebäudefluchten schließt der fünf­geschossige Neubau scheinbar selbst­verständlich an die vorhandenen Bau­körper Nordflügel an der Marienstraße und Westflügel an der Sallstraße an.

Das durch die Eckbebauung entstandene Gebäude-Geviert erhält über dem letzten Geschoß eine großzügige, den gesamten Innenbereich überspannende Dach­verglasung.

Die Innenhofüberdachung besteht aus einem geneigten Stahlträgerrost mit integrierten RWA-Klappen und Ver­schattungs­elementen.

Vier Baumstützen in Stahlkonstruktion sorgen für die Lastabtragung in der Hofüberdachung und werden gleichermaßen gestalterisch in das Innenraumkonzept eingebunden.

Die lichtdurchflutete Eingangshalle markiert die kommunikative Mitte der gesamten Krankenhausanlage.

Neben zentralen Aufenthaltsbereichen ist hier die Patienten- und Besuchercafeteria sowie ein Raum der Seelsorge und der Raum der Stille angeordnet.

Zentral in der Halle befindet sich der neue vertikale Aufzugskern, der in einer offenen Stahlkonstruktion die einzelnen Geschosse miteinander verbindet. Stahlbrücken als Verbindungsbauwerke in den einzelnen Ebenen erschließen den Neubau von West- und Nordflügel und schaffen weitere interessante Einblicke in den Innenhof.


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