Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Grundsanierung Haus 28
Institut für Pathologie, Neuropathologie und Rechtsmedizin


Der zwischen 1956 und 1959 errichtete Gebäudekomplex im Zentrum des Universitätsklinikums beherbergt die Institute für Pathologie, Neuropathologie und Rechtsmedizin.

Zum Aufgabenbereich der Institute gehören neben Forschung und Lehre vor allem vielfältige Diagnostikleistungen für Patienten der Klinik, insbesondere die während einer Operation durchgeführte Schnellschnittdiagnose, aber auch eine sofortige Giftanalyse für die Notfallmedizin.

Die Räumlichkeiten umfassen Labor-, Arbeits- und Funktionsräume der Institute sowie zwei Hörsäle, einen Mikroskopier­saal und ein audiovisuelles Medien­zentrum für studentische Lehr­veran­staltungen.

Der bauliche Zustand des Hauses sowie die notwendig gewordene Anpassung an die fortschreitende medizinische Ent­wicklung machten eine vollständige Sanie­rung erforderlich.

Um den weiterlaufenden Betrieb zu ge­währ­leisten, wurden in 2 ½ jähriger Bau­zeit Vertikalsanierungen in 4 Bauab­schnitten durchgeführt.

Hierbei erfolgte zunächst der Rückbau bis zur Rohbaukonstruktion, um Arbeiten an Fundamenten, Bodenplatten und Unter­fangungen der vorhandenen Stahl­stein­decken durchführen zu können.

Besonderes Augenmerk musste beim Ausbau der Labore, Arbeits- und Ver­samm­lungs­räume der Integration der aufwendigen haus- und labortechnischen Installationen unter Berück­sichtigung der an vielen Stellen zu geringen Decken­höhen des Bestandes entgegengebracht werden.

Bei allen Sanierungsmaßnahmen waren zudem die Anforderungen des Denkmal­schutzes zu berücksichtigen. Die Arbeiten an erhaltenswerten Bibliotheks­räumen und Treppenaufgängen waren ebenso unter diesem Aspekt durchzuführen wie die Instand­setzung der Fassade, die Erneuerung der Fenster und die Neu­eindeckung des gesamten Dachs.

Heute verfügt das Haus über optimale Bedingungen zur interdisziplinären Zusammenarbeit der drei Institute.

Die Einrichtungen für Forschung und Lehre – so der völlige sanierte und europaweit größte Seziersaal – sowie die zukunfts­gerechte apparative Ausstattung der Institute, gehören zu den modernsten in Deutschland und unterstreichen die bedeutsame Stellung des Zentrums für Pathologie und Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Magdeburg.


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