Medizinische Hochschule Hannover

 

Präklinische molekulare Bildgebung der Klinik für Nuklearmedizin

 

Die Klinik für Nuklearmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurde im Jahr 1968 errichtet und ist seitdem nicht nennenswert saniert worden.

 

Bei dem Gebäude der Nuklearmedizin und der Strahlentherapie mit der Bezeichnung „K7“ handelt es sich um einen dreigeschossigen Baukörper (U0, S0, H0) mit zusätzlichem Dachgeschoß für die Lüftungsanlage.

 

In ihm befinden sich neben den Funktionsbereichen der Strahlentherapie die Bereiche der Nuklearmedizinischen Diagnostik, der Therapiestation, der Labore zur Herstellung von Radiopharmaka, sowie des Reststofflagers und der Abklinganlage zur Aufnahme radioaktiver Materialien und des Abwassers.

 

Im K7 werden, in Abstimmung mit dem Gewerbeaufsichtsamt, zur Erteilung einer Umgangsgenehmigung nach §7 der deutschen Strahlenschutzverordnung, die Therapiestation, das PET-Zentrum und das Reststofflager saniert, sowie die Abklinganlage ausgetauscht.

 

Parallel zu diesen Maßnahmen wurde ein Bereich in der Ebene U0 zu einem Zentrum für präklinische molekulare Bildgebung umgebaut und bereits fertiggestellt. Es werden hier Emissionstomographen auf neuestem Stand eingesetzt. Hierdurch stehen zukünftig die PET und SPECT Methodik für die Kleintierbildgebung zur Verfügung.

 

Die Erfüllung des Raumbedarfs musste sich an den Bestandsflächen orientieren, mit dem Ziel: räumliche Veränderungen aus Kostengründen nur mit geringstmöglichem baulichem Aufwand durchzuführen. Der Bereich wurde baulich als S2-Labor fertiggestellt, besonderer Wert wurde auf die Dichtigkeit wegen der für den Betrieb geplanten H2O2 Begasung gelegt.

 

Die Ebene 01 des Gebäudes K7 ist im Wesentlichen die Technikebene. In den Ebenen H0 und S0 befinden sich neben der nuklearmedizinischen Diagnostik und anderen Funktionsbereichen übereinander liegend die Therapiestation 75 und das PET-Zentrum.

 

In der Ebene U0 sind neben dem von der Architektengruppe zum Zentrum für präklinische molekulare Bildgebung umgebauten Fläche, eine RLT-Zentrale, Werkstätten, Labore, Lager- und Büroräume und die Abklinganlage zur Aufnahme des aus den Stationen anfallenden radioaktiven Abwassers untergebracht. Die PET-Radiopharmaka werden zukünftig in dem Heißlabor in der U0 Ebene hergestellt und auf kurzem Wege angeliefert.


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